Archiv für die Kategorie 'Oldtimer in Oliv auf großer Deutschlandfahrt 2011'

09.10.2011 – Auf in die holsteinische Schweiz!

Jörg 10. Oktober 2011

06:30 – noch schläft der Hafen, als der Weckruf des UvD die Teilnehmer aus dem Schlaf reißt.


Nach ausgiebigem Frühstück wird zum Marinemuseum verlegt.
Hier erwartet die Teilnehmer eine großartige Sammlung zur Geschichte der Deutsche Marine. Nach kurzer Besichtigung der Sammlung geht es in die Freilichtausstellung wo neben dem Lenkwaffenzerstörer „Mölders“ und einem Minenjagdboot, insbesondere das aufgebockte U Boot der Bundesmarine aus den 60er Jahren die Blicke auf sich zieht.

Das U Boot kann man auch von Innen besichtigen, was unsere beiden Landratten Simon und Thomas ausgiebig nutzten.


Nach Verabschiedung der in WHV ausscheidenden Teilnehmer aus Norderney und Hildesheim verlegen wir rasch und reibungslos zum Mittagshalt im Vielander Hof in Bramel. Dort ewartete uns nicht nur ein hervorragendes Labskaus (siehe Wikipedia), sondern auch ein Delegierter der dort ansässigen Reservistenkameradschaft um uns Willkommen zu heißen und zu einem Umtrunk einzuladen.
Hierbei wurden die Verbandsabzeichen getauscht.

Mit ordentlich gestopften Mägen ging es zur Glückstädter Fähre, wo Ducky feststellen musste, dass sich an seinem Munga nun doch Reparaturbedarf ankündigte.

Kurz vor der Fähre hatte sich das Forumsmitglied Admiralfahrer samt seiner Admiralin uns angeschlossen.
Ein glückhafter Umstand, denn Duckies Teileprobleme konnten somit gelöst werden.
Er wird am kommenden Werktag die dringend benötigte Kupplung samt Zentrierdorn an unseren Kameraden von der PzGrenBtl 908 in Torgelow per Express senden, so dass eine erfolgreiche Reparatur im Lager Rieth an unserem Ruhetag möglich sein wird.

Auf der Fähre konnten wir zahlreiche interessierte Bürger über unsere Fahrt informieren und gleichzeitig noch ein paar Euro für die Jenny Böken Stiftung sammeln.

Die Fahrzeuge erwiesen sich einmal mehr als Öffentlichkeitsmagnet.

Der restliche Fahrtabschnitt führte uns über die sehr abwechslungsreiche und hügelige Landschaft der holsteinischen Schweiz bis nach Benz, wo unser Mitglied Benzschrauber und seine Familie uns ihre Werkstatt als Biwakplatz zur Verfügung stellten.
Simon grillte uns 10kg Fleisch und bewirtete uns mit regionalen Bierspezialitäten.
Wo kurz vorher noch gegessen wurde, mussten Biertischgarnituren und Besteckkörbe ihren Platz räumen, denn Duckies Munga kränkelte!
Die Zeit für Lötarbeiten am Bremslichtschalter wurde für eine umfassende Inspektion genutzt.

Diese offenbarte schlechte Nachrichten: das Radlager der Hinterachse links war jenseits der Verschleißgrenze.
Nun war guter Rat(d) teuer.
Weiterfahren, oder stehen lassen?
Letzteres würde einen Fahrzeugverlust in der Gruppe bedeuten.
Die Stimmung sank auf den Nullpunkt.

Der Plan sieht nun vor mit dem Munga noch bis nach Eberswalde in Jay_Dee´s Werkstatt zu fahren, um das Radlager dort zusammen mit der Kupplung zu tauschen.
Schauen wir mal….

08.10.2011 – Der Start

Jörg 8. Oktober 2011

09:00 – eigentlich sollten wir zu diesem Zeitpunkt bereits rollen – und genauso war es dann auch!
Die Schlüssel wurden in den Schlössern gedreht und 12 Motoren erwachten zum Leben, um die erste Teilstrecke der Oldtimertour “Erfahrene Heimat 2011″ anzufahren.

Nach einer Erhrenrunde in Handorf verlief die Navigation dann aber störungsfrei und im weiteren Verlauf konnte der Zeitplan präzise eingehalten werden. Passagen zahlreichen Kreuzungen und Abzweigungen sowie Steigungsstrecken zogen die Kolonne zwar merklich in die Länge, führten aber nicht zum Abriss und auf den anschließenden längeren Landstraßenpassagen konnten alle wieder problemlos aufschließen.
Das Hintermannprinzip hat sich hier wunderbar bewährt.
Mit bereits knurrenden Mägen erreichten wir unseren ersten Verpflegungshalt, den Ammerländer Hof in Edewecht. Hier wartete bereits das vorzügliche Schnitzelbufet auf uns, welches wir uns in der Kürze der Zeit dennoch schmecken ließen. An diesem Punkt verließen die Kameraden der RK 13 (Altkreis Halle) unsere Kolonne. Sie hatten sich für dieses Teilstück zur Unterstützung mit einem 2to gl Unimog U1300 und 5to gl Iveco 110-17 eingefunden.
Mit vollen Bäuchen und gefüllten Tanks ging es pünktlich auf die Schlußstrecke des ersten Tages um die Schiffsführung auf der Fregatte Karlsruhe pünktlich zu erreichen. An der Stützpunktwache von Journalisten erwartet, stellten wir uns zum Fototermin auf und betraten kurze Zeit später mit dem obligaten Flaggengruß die Stelling der Fregatte.

Zwei Stunden lang führten uns die technischen Offiziere durch den Bauch und über das Oberdeck der “122er”.

Bei den ehemaligen Marineangehörigen wurden Erinnerung an ihre Dienstzeit wach, den übrigen wurde eine interessante, fremde Welt gezeigt.
Offenbar haben die Besatzung und Mitglieder des MFF das gleiche Motto:

Anschließend ging es noch wenige hundert Meter weiter zum Wilhelmshavener Bontekai, wo das Wohnschiff der Marinekameradschaft von 1894 e.V. “MS Arcona”, uns gastlich aufnahm.

Fazit 08.10.2011
keine Ausfälle (Ducky auch nicht)
Es hat alles geklappt, so kann es gerne weiter gehen!

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